Nach unserem PII-Superhelden-Spezial geht es weiter mit einem Kollegen, der zeigt, wie viel Zukunft schon heute in unserem Team steckt.
Er ist Werkstudent. Er ist noch mitten im Studium. Und trotzdem merkt man schon jetzt:
Da kommt jemand, der nicht nur lernen will, sondern wirklich verstehen, mitdenken und etwas beitragen möchte.
Willkommen bei unserem nächsten PII-Superhelden: Der Optimization Navigator
Noch Werkstudent bei der PI Informatik, bewegt er sich bereits zwischen Softwareentwicklung, SAP EWM, Datenanalyse, Prozessautomatisierung und mathematischer Modellierung. Und genau diese Mischung macht ihn so spannend: Er bringt nicht nur technisches Interesse mit, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen analytisch zu strukturieren.
Er gehört zu den jungen Kollegen, bei denen man kurz innehält und denkt: Da wächst jemand in seine Rolle hinein, der nicht nur fachlich stark ist, sondern auch Haltung, Klarheit und Eigeninitiative mitbringt.
Wenn junge Menschen so organisiert, engagiert und kompetent auftreten wie er, muss einem um die Zukunft wirklich nicht bange sein.
Kurz gesagt: Er schaut nicht nur auf Systeme. Er schaut auf Zusammenhänge.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt aktuell auf seiner Bachelorarbeit. Und die hat es in sich.
Der Titel lautet:
„Mathematische Modellierung und Optimierung eines Produktionsplanungsproblems mittels Mixed-Integer-Programming“
Das klingt erst einmal nach sehr viel Mathematik. Ist es auch. Aber dahinter steckt eine sehr praktische Frage:
Wann soll auf welcher Maschine welches Produkt hergestellt werden, damit Rüst- und Lagerkosten möglichst gering bleiben?
Genau dafür hat der Optimization Navigator ein mathematisches Modell entwickelt. Es beschreibt ein Produktionsplanungsproblem so, dass es nicht nur verstanden, sondern auch berechnet und optimiert werden kann.
Dabei geht es zum Beispiel um Fragen wie:
Welche Maschine kann welches Produkt herstellen?
Wann lohnt es sich, umzurüsten?
Wie lassen sich Lagerkosten vermeiden?
Welche Reihenfolge ist sinnvoll?
Und wie kann ein Produktionsplan entstehen, der nicht nur theoretisch sauber, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist?
Die mathematische Einordnung dafür ist Mixed-Integer-Programming, kurz MIP. Dabei handelt es sich nicht um ein einzelnes Optimierungsverfahren, sondern um eine Kategorie von Optimierungsproblemen. Kennzeichnend ist, dass das Modell mit gemischt-ganzzahligen Variablen arbeitet: Einige Entscheidungsvariablen müssen ganzzahlig sein, andere können kontinuierliche Werte annehmen.
Ein einfaches Beispiel:
Eine Maschine kann ein Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt entweder herstellen oder nicht. Diese Entscheidung ist ganzzahlig beziehungsweise binär: ja oder nein.
Eine Startzeit für einen Produktionsdurchlauf kann dagegen als kontinuierliche Variable betrachtet werden, abhängig vom konkreten Modell.
Durch diese Kombination lassen sich reale Produktionsfragen mathematisch abbilden. Nicht als Bauchgefühl. Nicht als Excel-Schätzung. Sondern als strukturiertes Modell mit Zielfunktion, Nebenbedingungen und berechenbaren Entscheidungen.
Besonders spannend wird die Bachelorarbeit dort, wo aus Theorie Umsetzung wird.
Denn der Optimization Navigator hat nicht nur ein Modell beschrieben, sondern dieses auch technisch nutzbar gemacht. Genutzt wurde dafür PySCIPOpt, eine Python-Schnittstelle zum SCIP-Solver.
Damit wird aus einer theoretischen Produktionsplanung ein berechenbarer Lösungsansatz.
Das Ziel: Rüstkosten und Lagerkosten minimieren.
Dafür müssen viele Bedingungen gleichzeitig berücksichtigt werden. Maschinenkapazitäten, Produkte, Zeitfenster, Reihenfolgen, mögliche Umrüstungen und Bestände greifen ineinander. Schon bei mehreren Maschinen, Produkten und Zeitabhängigkeiten kann daraus ein Planungsproblem entstehen, das man nicht mehr sinnvoll „per Hand“ optimieren kann.
Genau hier zeigt sich der Wert mathematischer Modellierung.
Zuerst muss das reale Problem sauber beschrieben und in ein mathematisches Modell übersetzt werden. Dieses Modell wird anschließend an einen Solver übergeben. Der Solver nutzt dann geeignete Verfahren, zum Beispiel Branch and Bound oder Branch and Cut, um eine optimale Lösung zu bestimmen.
Sie macht Komplexität greifbar.
Sie zwingt zu klaren Annahmen.
Sie zeigt Zielkonflikte.
Und sie schafft die Grundlage dafür, Prozesse systematisch zu verbessern.
Das passt sehr gut zu dem, was Unternehmen in der Produktion immer wieder beschäftigt: Wie lassen sich Abläufe stabiler, transparenter und effizienter gestalten?
Und ja, hier lässt sich durchaus eine Brücke zu Lean, Kaizen und dem Gedanken kontinuierlicher Verbesserung schlagen. Denn auch dort geht es darum, Verschwendung zu reduzieren, Abläufe besser zu verstehen und Schritt für Schritt wirksamere Prozesse zu entwickeln.
Der Optimization Navigator bringt dazu den mathematischen Blick mit.
Neben seiner Bachelorarbeit unterstützt der Optimization Navigator auch im SAP-EWM-Umfeld. Besonders sichtbar wurde das bei der Vorbereitung eines Showcases, in dem durchgängige Prozesse anschaulich gemacht werden.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht eine einzelne Softwarefunktion, sondern der Gesamtzusammenhang:
Wie kommen Materialien in Bewegung?
Wie wird Lagerlogistik gesteuert?
Wie greifen SAP EWM, Fertigung und Shopfloor ineinander?
Wo entstehen Übergaben zwischen Systemen?
Und wie lassen sich Prozesse so zeigen, dass sie nicht nur technisch korrekt, sondern für Kunden wirklich verständlich werden?
Sein Beitrag lag vor allem darin, das SAP EWM für diesen Showcase vorzubereiten. Damit unterstützt er genau dort, wo Theorie und Praxis zusammenkommen: bei der Frage, wie man komplexe SAP-Prozesse sichtbar, nachvollziehbar und erklärbar macht.
Denn SAP EWM ist mehr als Lagerverwaltung.
Es geht um Wareneingang.
Lagerplätze.
Bestände.
Nachschub.
Materialfluss.
Übergaben in Richtung Produktion.
Und um die Frage, wie Logistikprozesse stabil in eine Gesamtprozesskette eingebunden werden.
In Kombination mit Themen wie SAP Digital Manufacturing, Shopfloor-Prozessen und Modellfabrik entsteht daraus ein anschauliches Bild durchgängiger Abläufe: von Material und Lager über Produktion bis zur Rückmeldung ins System.
Genau solche Showcases helfen dabei, Kundenfragen greifbar zu machen.
Nicht abstrakt.
Nicht nur auf Folien.
Sondern anhand eines Beispiels, bei dem man sehen kann, wo Daten fließen, wo Prozesse ineinandergreifen und wo Optimierungspotenziale entstehen.
Der Optimization Navigator bringt fachlich bereits eine vielseitige Basis mit.
Er beschäftigt sich mit Power Automate-Workflows, SQL-Datenbanken, Datenanalyse, Modellierung, SAP EWM und ABAP-Programmierung. Damit bewegt er sich an einer Schnittstelle, die für viele Projekte immer wichtiger wird.
Denn moderne IT-Lösungen entstehen selten nur in einem Bereich.
Sie brauchen Datenverständnis.
Sie brauchen Prozesslogik.
Sie brauchen technische Umsetzung.
Sie brauchen Automatisierung.
Und sie brauchen Menschen, die zwischen diesen Ebenen übersetzen können.
Gerade in Produktions- und Logistikumgebungen ist diese Kombination wertvoll. Wer Prozesse verbessern möchte, muss verstehen, welche Daten vorhanden sind, welche Entscheidungen getroffen werden müssen und wie Systeme diese Entscheidungen unterstützen können.
Der Optimization Navigator ist noch am Anfang seines Berufswegs.
Aber man merkt schon jetzt, dass er sich nicht auf eine einzelne Ecke beschränkt.
Er schaut nach links und rechts.
Er fragt nach.
Er arbeitet sich ein.
Und er übernimmt Aufgaben selbstständig.
Neben der fachlichen Seite gibt es noch eine Eigenschaft, die im Arbeitsalltag mindestens genauso wichtig ist: seine Haltung.
Er ist engagiert.
Hilfsbereit.
Sympathisch.
Klar in der Kommunikation.
Und offen für alles, was gerade gebraucht wird.
Er gehört zu den Kollegen, die nicht verschwinden, sobald die eigene Aufgabe erledigt ist. Stattdessen fragt er nach, ob noch etwas offen ist, ob er unterstützen kann oder ob irgendwo Hilfe gebraucht wird.
Das klingt vielleicht unspektakulär.
Ist es aber nicht.
Denn genau solche Menschen machen Zusammenarbeit leichter. Sie denken mit, bleiben ansprechbar und schaffen Vertrauen, ohne daraus eine große Show zu machen.
Und weil ein bisschen PII-Superhelden-Charme natürlich nicht fehlen darf: Auch bei Teamevents ist er vielseitig einsetzbar. Wenn es lustig wird, macht er mit. Wenn Unterstützung gebraucht wird, ist er da. Und manchmal bringt er sogar seinen ziemlich süßen Hund mit ins Büro.
Ein klarer Fall von Zusatz-Superkraft.
Manchmal begegnet man jungen Kolleginnen und Kollegen und denkt:
Wow.
Schon so organisiert.
Schon so kompetent.
Schon so selbstständig.
Der Optimization Navigator ist so jemand.
Er zeigt, dass junge Talente nicht nur „Nachwuchs“ sind, sondern schon heute echte Unterstützung im Projektalltag sein können. Mit Fachlichkeit, Zielstrebigkeit und einer angenehm klaren Art.
Natürlich steht er noch am Anfang.
Aber genau das macht es spannend.
Denn wenn schon jetzt so viel Struktur, Engagement und Eigenverantwortung sichtbar wird, dann darf man wirklich gespannt sein, was daraus noch entsteht.
Vielleicht wird aus der Bachelorarbeit ein Projektimpuls.
Vielleicht aus einem Werkstudenten bald ein Kollege mit noch größerer Verantwortung.
Vielleicht aus mathematischer Modellierung ein konkreter Optimierungsansatz für die Produktion.
Und vielleicht schauen wir irgendwann zurück und sagen:
Gut, dass wir ihn schon so früh im Team hatten.
Ob mathematische Optimierung, SAP EWM oder durchgängige Prozessketten: Am Ende geht es immer um eine zentrale Frage.
Wie können Prozesse so gestaltet werden, dass sie im Alltag besser funktionieren?
Genau hier treffen viele Themen zusammen, die für Industrieunternehmen entscheidend sind: transparente Daten, stabile Systemlandschaften, verständliche Abläufe, effiziente Planung und sinnvolle Automatisierung.
Der Optimization Navigator zeigt, wie wertvoll es ist, diese Fragen früh zusammenzudenken.
Mit mathematischer Genauigkeit.
Mit technischem Interesse.
Mit Blick auf SAP EWM und Produktion.
Und mit der Bereitschaft, sich in neue Themen einzuarbeiten.
Wenn Sie wissen möchten, wie SAP EWM, Produktionsplanung, Datenanalyse und durchgängige Prozesse in Ihrem Unternehmen zusammenspielen können, sprechen Sie gern mit uns.
In einer Beratung, einem Workshop oder einer Vorführung zeigen wir, wie Prozesse sichtbar werden, wo Optimierungspotenziale liegen und welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.
Kontaktieren Sie uns für eine Beratung, einen Workshop oder eine Vorführung.
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