Was ist eine Entwicklungsumgebung?

Was ist eine Entwicklungsumgebung?

Das Steckenpferd der Softwareentwicklung

Eine Entwicklungsumgebung, oftmals auch als „Integrierte Entwicklungsumgebung“ oder IDE, englisch für Integrated Development Environment, bekannt, bezeichnet ein Werkzeug der Softwareentwicklung, mit dem aus Quell-Code-Hieroglyphen echte Software entsteht.  

Ähnlich wie Sie zum Kochen nicht nur eine Schale und einen Löffel brauchen, reichen auch in der Softwareentwicklung nicht nur ein paar einfache Werkzeuge. Deshalb bestehen Entwicklungsumgebungen immer aus mehreren Bestandteilen. Die wichtigsten sind: 

  • Texteditor, um den Quell-Code zu bearbeiten – quasi die Arbeitsplatte
  • Projekt-Explorer: Irgendwann wird der Code zu viel, um alles in eine Text-Datei reinzuquetschen, deshalb werden alle zusammengehörigen Code-Dateien zusammengefasst und schön strukturiert angezeigt.
  • Build-System: Darunter versteht man unterschiedliche Programme, die gemeinsam dafür sorgen, dass aus dem Quell-Code eine richtige ausführbare Software-Lösung wird, die z.B. über den Klick auf ein Icon startet – sozusagen der Herd. Die wichtigste Komponente ist in .NET der C#-Compiler.
  • Debugger: Bevor es an den Kunden geht, wird in der Softwareentwicklung alles getestet. Mit einem Debugger kann man Zeile für Zeile in seinem Programm nachsehen, ob alles richtig funktioniert, wie Daten verarbeitet werden oder welche Entscheidungen die Software trifft. Das Programm soll sozusagen „entkäfert“, also von unliebsamem Code befreit werden.

Damit steht dem Softwareentwickler ein schlagkräftiges Team zu Verfügung, um nicht jedes Byte einzeln zu beackern. 

Je nach Programmiersprache und natürlich auch dem Geschmack des Softwareentwicklers gibt es die verschiedensten Produkte: 

  • Visual Studio
  • Visual Studio Code
  • PyCharm
  • IntelliJ

Es gibt natürlich noch jede Menge weiterer Entwicklungsumgebungen. Zum Glück bieten einige Hersteller wie Oracle, Apple oder Microsoft ein gut eingespieltes Orchester aus Programmiersprache und Entwicklungsumgebung an. Visual Studio ist da ein vorbildliches Beispiel. Damit kann Ihr Softwareentwickler ohne langes Herumgesuche gleich loslegen und Ihre Ideen umsetzen.  

Also: „Happy Coding“ und nichts wie ran an den Software-Speck!

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie uns noch heute: