Was ist Windows Forms?

Mit alten Bürsten kommt man in die Ecken

Windows Forms kurz und knapp erklärt

Windows Forms ist ein Framework für die Erstellung von Desktop-Applikation für das Windows-Betriebssystem. Das erste Release kam 2002 auf den Markt. .NET und Windows Forms kennen sich also schon aus dem Softwareentwicklungs-Buddelkasten. Microsoft hat seitdem diesen vielseitigen Baukasten für Softwareentwickler immer wieder um sinnvolle Features erweitert. Und auch die lebhafte Community, bestehend aus Open Source-Entwicklern und kommerziellen Unternehmen, haben dafür gesorgt, dass sich der Oldie nach wie vor gegen seine jüngere Konkurrenz aus Web-, Mobile- und Cloud-Entwicklung hartnäckig behauptet. Und dafür gibt auch gute Gründe: 

  • Windows Forms bringt einen RAD-Editor mit – Auch in der Softwareentwicklung gibt es langweilige Zeitfresser-Aufgaben. Bei Windows Forms kann der Entwickler mit einem visuellen Designer, Dataset-Editor oder Berichts-Generator eine Abkürzung nehmen. Alles in Visual Studio inklusive.
  • Windows Forms hat einen reichhaltigen Schatz an nützlichen Steuerelementen – Buttons, Data Grids, Diagramme, Berichte: Hier ist alles drin. Und das ohne Zusatzbibliotheken, viel Recherche und Kosten.
  • Windows Forms hat Zugriff auf das komplette Windows-Betriebssystem – Alles was man mit Windows anstellen kann, lässt sich auch in Windows Forms einbauen: Serielle Schnittstellen, Cloud-Dienste, Datenbanken (z.B. SQL-Server, Access-Datenbanken), Bluetooth, Audio-Dateien, Video-Streams und mehr.
  • Windows Forms ist investitionssicher – Solange Sie auf Windows setzen, wird auch Ihre Anwendung laufen. Denn eine fast 20-jährige Geschichte kann man nicht so ohne weiteres über Bord schmeißen.
  • Windows Forms-Anwendungen können Sie Ihren Nutzern einfach bereitstellen – Sie wissen schon: Hier kommt der gute alte Installer zum Einsatz, der ein Icon zum Doppelklicken auf den Bildschirm zaubert.

Unterm Strich lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass Windows Forms in vielen Bereichen der Softwareentwicklung eine gute Wahl ist. Denn im Gegensatz zu modernen Software-Technologien ist Windows Forms vor allem eines: vollständig! Denn fast jede erdenkliche Funktion, die sich jemand in den letzten 20 Jahren gewünscht hat, finden Sie auch in Windows Forms wieder – im Gegensatz zu vielen Neulingen, beispielsweise aus dem Node.js-Umfeld, die an vielen Stellen noch recht nackig daherkommen oder von den Entwicklern gleich ganz wieder verworfen werden.

Auch heute noch aktuell und hoch effizient: Softwareentwicklung mit Windows Forms und dem .NET-Framework.

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